Die Schöpfungsgeschichte nach Gen 1,1 – 2,4a

(aus: Die große Coppenrath Kinderbibel)

Schöpfung (c) Bild von beate bachmann auf Pixabay
Datum:
Fr. 16. Apr. 2021

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Die Erde war wüst leer und durcheinander,
Finsternis lag über der Urflut
und der Lebensatem, Gottes Geist schwebte über dem Wasser.

 

Da sprach Gott: Es werde Licht.
Und das Licht war da.
Gott trennte das Licht von der Finsternis.
Er nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der erste Tag.

Da sprach Gott: Es werde ein Gewölbe, eine feste Grenze
zwischen dem Wasser oben und dem Wasser unten.
Gott nannte das Gewölbe, die feste Grenze, Himmel.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der zweite Tag.

Da sprach Gott: Das Wasser unter dem Himmel soll sich sammeln an einem Ort,
damit das Trockene sichtbar wird.
Gott nannte das Trockene Erde und das gesammelte Wasser Meer.
Gott sprach: es werde grün auf der Erde.
Auf dem Land sollen Pflanzen wachsen, die Samen tragen
und Bäume, die Früchte tragen.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der dritte Tag.

Da sprach Gott: Am Himmel sollen Lichter leuchten.
Gott machte die Sonne für den Tag und den Mond für die Nacht, dazu alle Sterne.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der vierte Tag.

Da sprach Gott: Im Meer sollen Fische sein und Vögel am Himmel, unzählig viele.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der fünfte Tag.

Da sprach Gott: Tiere sollen auf der Erde sein, Vieh, Kriechtiere und Tiere des Feldes.
Gott schuf die Tiere des Feldes, das Vieh und die Kriechtiere.
Dann sprach Gott: Jetzt will ich Menschen machen.
Gott machte die Menschen nach seinem Bild als Mann und Frau.
Und Gott sprach zu den Menschen:
Seid fruchtbar und werdet zahlreich,
macht die Erde zu eurem Zuhause.
Herrscht gerecht über die Fische im Meer,
über die Vögel am Himmel und über die Tiere auf dem Land.
Die Pflanzen, die Samen tragen und die Früchte der Bäume sollen eure Nahrung sein.

Und Gott sah alles, was er hatte werden lassen:
Es war sehr gut.
Es wurde Abend und es wurde Morgen: Der sechste Tag.

Am siebten Tag ruhte Gott von seiner Arbeit aus.
Er segnete den siebten Tag und nannte ihn heilig.

So machte Gott Himmel und Erde und alles, was lebte.