- Bei uns steht keiner vorn, der die ganze Zeit redet. Die vorbereiteten Texte sind kurz und nicht erschlagend.
- Es gibt eine Zeit der Stille. Wer will, kann sich seinen Platz irgendwo in der Kirche suchen für diese Zeit. Zur Ruhe kommen. Dinge, Erfahrungen bedenken, die er/sie mitgebracht hat. Oder diese vor Gott bringen im Gebet. Oder einfach die Ruhe genießen. Oder eben über die thematischen Impulse nachdenken.
- Es gibt immer freie Fürbitten, dafür lassen wir uns Zeit. Wer mag, kann seine Bitte laut aussprechen.
- Es gibt einen Bibeltext mit einer kurzen Auslegung. Wir wollen uns anregen lassen von Gottes Wort.
- Es gibt immer einen längeren Austausch zu den thematischen Impulsen und dem Bibeltext. Jeder kann, niemand muss sich einbringen.
- Die musikalische Gestaltung übernimmt der Organist Achim Prinz mit Keyboard und Schlagzeug. Er lässt einen manchmal staunen, welche Schätze sich (nicht nur) im Gotteslob finden lassen.
Vor 10 Jahren wurde die Kirche St. Michael entwidmet. Das weitläufige Gelände rund um die damalige Kirche bietet heute Platz für zwei Wohngruppen der katholischen Einrichtung „Haus St. Josef – Jugendhilfe und mehr“ sowie für die Kindertageseinrichtung „Indestrolche“ der städtischen BKJ. Schon vor einigen Jahren wurden die Glocken der ehemaligen Kirche als bleibendes Andenken im Vorhof der beiden HSJ-Wohngruppen errichtet. Nun wird ein neues Denkmal an dieser Stelle die Historie und Bedeutung des Kirchengebäudes und der Gemeinde lebendig halten. Auf interaktive Weise will das Denkmal den Betrachter, vor allem Kinder und Jugendliche, einladen, die moderne Eleganz der abgerissenen Kirche und die überaus lebendige Vielfalt der damaligen Gemeinde zu entdecken. Zugleich ist es eine dankbare Erinnerung an die zahllosen Menschen, die das Gesicht der Pfarrfamilie von St. Michael mitgeprägt und mitgestaltet haben.

