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Heiliger Andreas

Andreas71
Was lehrt uns der Apostel Andreas in Bezug auf unsere neue große Kirchengemeinde Hl. 12 Apostel?
Datum:
20. Okt. 2026

Jede unserer bisherigen eigenständigen Pfarren hebt sich voneinander ab und hat ihre Eigenarten. Die Menschen, die darin wohnen, die Bedürfnisse eines jeden, ob alt oder jung. Viele sehen mit Neugier, aber auch Angst auf das Neue, Ungewisse. Schaffen wir den Neubeginn und können auch alle Menschen mitnehmen?

Diese Frage stellte sich auch der Apostel Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Andreas war ein Anhänger von Johannes dem Täufer. Als Andreas eines Tages Jesus begegnete, schloss er sich ihm an. Er war somit der erste, den Jesus als einen seiner Jünger berief. Fühlen auch wir uns dem Rufe folgend, unsere liebgewonnenen Gewohnheiten aufzugeben, und der heutigen Kirche zu folgen, und ohne Murren den Weg des Bischofs mitzugehen?

Im Johannes Evangelium wird Andreas mit der Speisung der 5000 am See von Tiberias in Verbindung gebracht. Damals trat er hervor und wies auf den kleinen Jungen mit den fünf Gerstenbroten und zwei Fischen hin.

Später ging er mit seinem Bruder Petrus auf Missionsreise und verkündigte das Evangelium. Andreas bewirkte zahlreiche Wunder, Heilungen und Erweckungen. Er baute Kirchen, bekehrte viele Menschen und folgte seiner Berufung als „Menschenfischer.“ Er hat es geschafft, Menschen mitzunehmen, die ihm folgten.

Ich weiß nicht, ob wir alle uns in der heutigen Zeit auch auf den Weg machen und im neuen pastoralen Raum Eschweiler schnell zusammenfinden werden. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert! Wir alle sind aufgefordert, an der Bildung der Gemeinschaft mitzuwirken, so wie Andreas es zu seiner Zeit getan hat. Packen wir es an und helfen uns gegenseitig. Sprechen Sie Verwandte und Freunde an, zum Gelingen beizutragen.

Allerdings ist auch ein Miteinander mit den Verantwortlichen in der Kirche auf Augenhöhe eine Grundvoraussetzung, es zu schaffen.

Annette Brandenburg

Mitglied des Kirchenvorstandes –